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Interview mit Cornelia von PrintCarrier

Verfasst am 24. Oktober 2016
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Vor ein paar Tagen hat mich Cornelia von PrintCarrier.com angeschrieben, ob wir nicht einmal zusammen einen Blog Artikel zum Thema Druck schreiben wollen.

Da sich auch noch herausgestellt hat das Cornelia mindestens ein genauso großer Jan Böhmermann Fan ist wie ich, war ich direkt überzeugt. Normalerweise gibt’s ja auf meinem Blog keine Tutorials, aber vielleicht ist ja das ein oder andere Interessante für euch dabei! Wenn euch interessiert wie ich mein Portfolio anfertige, dann schaut mal in diesen ARTIKEL.

Ich habe mich mal auf noch dümmer gestellt, als ich tatsächlich bin und durfte Cornelia einfach einmal ein paar Fragen stellen:04

Ich will eine Datei zum Drucken erstellen. Was muss ich schon beim Anlegen der Bilder beachten?
Die meisten Onlinedruckereien bieten Templates für ihre Projekte an, bei denen ihr euer Design nur noch einfügen müsst. Allgemein müsst ihr als erstes auf die Formatauswahl achten und das eure Vorlagen richtig gespeichert sind. Am besten als PDF, damit diese auch universell gleich aussehen und sich eure Formatierung nicht mehr verändert.

Wo finde ich denn Spezifikationen, um meine Datei anzulegen?
Es gibt für jedes Druckprodukt kostenlose Templates zum Download. Mit diesen könnt ihr eure Daten richtig anlegen, damit diese auch genau nach euren Wünschen gedruckt werden.01

Mein Bild ist in der Kamera RGB. Muss ich es unbedingt aufwendig in CMYK umwandeln, um es drucken lassen zu können?
Ja, musst du leider tun, um ein optimales Farbergebnis zu erhalten. Bei Fotos muss das Bild auch mindestens eine Auflösung von 300dpi haben, ansonsten könnte das Ergebnis etwas verpixelt werden. Mit Photoshop geht das aber ziemlich schnell und einfach. Gedruckt wird im Vierfarbdruck, um die beste Farbtreue zu gewährleisten.

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Woher weiß ich denn, welches Papier für mich das Beste ist? Gibt es da eine Möglichkeit, um es „anzufassen“ bzw. testen zu können? 
Du kannst dir bei allen seriösen Onlinedruckereien sogenannte Druckmuster kostenlos bestellen. Diese beinhalten alle Papiersorten, die im Sortiment angeboten werden. Nach einem Test, wie sich das Papier in der Hand anfühlt und wie stabil oder weich das Papier ist, kannst du dein Produkt auf deinem Favoriten bestellen. Es gibt da kein richtig oder falsch.
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Es kommt auf den Verwendungszweck wie stabil z.B. das Papier sein soll ansonsten ist es Geschmackssache.

Wann macht Glanz oder Matt Sinn? Gibt es da eine Faustregel?
Eine richtige Faustregel gibt es hierfür nicht. Allerdings gibt es schon ein paar Aspekte, die beachtet werden sollten.
Wenn du einen Flyer mit viel Text hast und wichtige Informationen, die du drucken möchtest, ist es ratsamer mattes Papier zu verwenden, da hier der Text angenehmer und einfacher zu lesen ist.

05Außerdem hinterlassen Finger weniger Spuren auf mattem Papier als auf Glänzendem. Ein Glanzpapier bietet sich für Flyer an, die sehr grafisch sind und bei denen nicht der Text, sondern das Bild im Mittelpunkt steht. Dieses kann mit Glanz noch mal extra hervorgehoben werden. Letztendlich ist es aber Geschmackssache!

Es gibt 100000 Druckereien im Internet. An welchen Kriterien erkenne ich die passende Druckerei für mich?
Hier gibt es keine eindeutige Antwort. Es kommt darauf an, was dir besonders wichtig ist.
Wenn du auf der Suche nach einem ganz speziellen Papier mit einer hohen Grammatur und spezieller Haptik bist, kann es sein, dass du gar nicht überall fündig wirst. Denn nicht jede Druckerei bietet alle Produkte an.

02Geht es darum möglichst günstig zu drucken, bietet sich an einen Preisvergleich zu machen. Dazu gibt es diverse Portale, die einen Überblick geben. Wenn es dir aber wichtiger ist, Qualität zu einem fairen Preis zu erhalten, lohnt es sich die Druckereien genauer anzuschauen und auch zu überprüfen, mit welchen Zulieferern die Druckerei arbeitet.
Es gibt auch Unterschiede im Kundenservice und bei den Lieferbedingungen. Schau dir hier einfach mal die Lieferzeiten an.

09Letztendlich ist es der Gesamteindruck, der entscheidet. Wie ist die Website aufgebaut, finde ich mich hier zurecht, gibt es mein gewünschtes Produkt im Sortiment und wird es rechtzeitig geliefert. Für Neukunden gibt es auch oft eine 100% Geldzurückgarantie, wenn du mit dem Auftrag nicht zufrieden bist. So hast du die Möglichkeit das Angebot erst einmal unverbindlich zu testen.

Wann macht es Sinn mit einem halbwegs guten Drucker zu Hause zu drucken und ab wann brauche ich die Profis?
Naja, zu allererst würde ich sagen, ist die Auflage entscheidend. Wenn du einen guten Drucker zuhause hast und nur wenige Exemplare von einem einseitigen Druck brauchst, kannst du des guten Gewissens zuhause drucken.

08Allerdings gibt es zu beachten, dass nicht jeder Drucker, auch alle Arten von Papier bedrucken kann. Wenn du ein Papier möchtest mit einer sehr hohen Grammatur oder einer besonderen Haptik, kann das leicht einen Papierstau im heimischen Drucker verursachen.
Wenn es um spezielle Materialien oder Größen geht, die bedruckt werden sollen, wird der heimische Drucker auch relativ schnell an seine Grenzen stoßen. Sollte einer dieser Aspekte zutreffen, bietet es sich tatsächlich an, eine Druckerei dafür zu beauftragen. Außerdem ist die Qualität bei einem Druckauftrag in einer professionellen Druckerei besser, als die eines Standarddruckers.
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Ich hoffe da sind ein paar Infos für euch dabei. Danke nochmal an Cornelia für die coole und entspannte Arbeitsteilung an diesem Post hier. Der Artikel ist kein Werbepost, aber trotzdem kann ich einfach mal behaupten das ihr ohne Risiko auf PrintCarrier.com vorbei schauen könnt, wenn euch das Thema Druck betrifft 😉

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